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2008 – 2018



Das seit 2008 organisierte Klangfestival hatte sich über die Jahre zu einem Geheimtipp für zeitgenössische Kunst und Kultur entwickelt. Es entstanden wichtige Netzwerke und Kontakte innerhalb der österreichischen freien Musikszene, zu Medien und Förderstellen.

In den Jahren 2016 und 2017 durchbrach der Verein seine eigenen Gewohnheiten und adaptierte ein leerstehendes Geschäftslokal im Ortszentrum Gallneukirchens als temporäres Kulturzentrum, wofür der Klangfolger mit dem Vereinspreis 2017 der Vereinsakademie ausgezeichnet wurde.

Diese Transformation des Kulturvereins mündete schlussendlich in einer neuen Namensgebung. Der Neologismus Klangfolger ist eine Wortkombination aus dem alten Vereins- und Festivalnamen mit jenem Begriff des Kulturfolgers, also Tiere oder Pflanzen, die aufgrund anthropogener landschaftverändernder Maßnahmen Vorteile erlangen und deshalb dem Menschen in seine Kulturlandschaft folgen. Der Kulturverein Klangfolger folgt sozusagen in jene Räume oder Landschaften, die durch diverse Maßnahmen in gewisser Weise zu Leerstellen (gemacht) wurden. Diese Leerstellen werden wiederum mit Klang befüllt. Wobei der Begriff Klang ebenso als Leerstelle – auch nicht Klingendes – dienen kann. Im Selbstverständnis des Vereins stehen nun kulturpolitische Zwischennutzungsprojekte, die jeweils Räume für die Vereinsaktivitäten konstituieren sollen.


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