Eröffnet wird das diesjährige KLANGfestival mit einer exklusiv für das Hallenbad erarbeiteten Performance von und mit Doris Uhlich: Badehabitat.
Gemeinsam mit bis zu 40 Mitwirkenden aus der Region und darüber hinaus wird das Festivalwochenende tanzend und in Badekleidung spektakulär eingeläutet.
Badehabitat ist ein Fest für alle Körper, Altersgruppen und Geschlechter.
Aufführung:
Freitag, 10 Juli 2026, 19:00 Uhr
EN
The Klangfestival will open this year with an exclusive performance created especially for the indoor pool by and with Doris Uhlich: Badehabitat.
Together with up to 40 participants from the region and beyond, the festival weekend will be spectacularly launched through dance and in swimwear.
Badehabitat is a celebration of all bodies, ages, and genders.

„Meine Arbeiten sind geprägt durch die Zusammenarbeit mit Performer*innen mit unterschiedlichen Biografien. Die Projekte haben diverse Formate, sie finden auf Bühnen statt, in Museen, an spezifischen Orten und variieren sowohl in ihrer Dauer (von drei Minuten bis hin zu mehreren Stunden), als auch in der Wahl der Perspektive (von frontal bis hin zu offenen Räumen, in denen die Zuschauer*innen sich frei bewegen). In manchen Arbeiten bin ich selbst die Interpretin meiner Ideen, in manchen nicht. Es gibt Arbeiten, die sich dem Tanz verschreiben und dadurch Bewegungsrecherchen in den Vordergrund rücken, und andere, die sich an der Schnittstelle von Tanz und Performance bewegen.
Jeder Mensch kann tanzen. Tanz soll keinen normativen Regeln, keinen Reglementierungen, keinen Dogmen und keiner Notwendigkeit konformer Körper unterworfen sein. Ich glaube an die emanzipatorische Kraft von Tanz, an tänzerische Emanzipation, die für jeden zugänglich ist. Bühne soll eine offene Welt sein, in der unterschiedliche Menschen existieren.
Das Leben ist kein Solo, das Leben ist ein Ensemblewerk. Ich forsche nach einem Teilen, Übertragen und Transformieren von Energien und suche nach Fragestellungen, die sowohl ein solistisches als auch gemeinschaftliches Öffnen bzw. Weichwerden von festgefahrenen Anschauungen und Ansichten ermöglichen.“
Doris Uhlich, www.dorisuhlich.at
